Technikschrott

juni-17

Völlig unspektakulär und ohne offensichtliche Beschädigungen kommen dieses defekte Mainboard der Canon 5D MKII nebst rückseitigem Display daher. – Einfach nur noch zwei Stücke Elektroschrott.

Naja, aber immerhin ein schönes Motiv, vielleicht bei den nächsten Workshops zum Thema Makro oder fotografieren in Retrostellung. – Ich bin schon auf die Ergebnisse gespannt.

Vorsichtshalber nochmal der Hinweis, auch wenn es aus Canons Werbebroschüren anders klingt. Diese beiden Teile haben einen Regen nicht überstanden und beinahe einen wirtschaftlichen Totalschaden an der Kamera angerichtet.

Meine Canon EOS 5D Mark II war und ist nicht Regenfest!

Canons neue Bodies

Canon

Gestern war es so weit, nach langen Recherchen und vielen Gerüchten aus dem Netz konnte ich die Beiden neuen Kamerabodies von Canon mal etwas genauer anschauen und ein wenig rumspielen.

Leider waren eigene CF-Karten verboten und die Kollegen vom CPS haben auch emsig darauf geachtet, dass niemand dagegen verstößt. Immerhin kommt die 5d Mark III voraussichtlich erst in 2 Monaten auf den Markt. Doch kurz zu den Kameras.

Abseits der üblichen Tests mit Lichtstärke, Schärfe, Speed u.ae. haben mich auch das Bedienkonzept und die Einstellmöglichkeiten interessiert.

Beide Kameras wirken in meiner Wahrnehmung haptisch noch ein Stück solider und professioneller. Canon hat beide mit einer neuen Menüstruktur ausgestattet, was ein schnelles und übersichtliches Arbeiten und Einstellen ermöglicht. Als besonderes Guddi wurde bei der 5D Mark III ein Feststellschalter für das Programmrad verbaut, dies sorgte beim Vorgänger häufig für Ärgernis, wenn mal wieder das Programm verstellt war. Bei der 5D Mark II lies und läßt sich dieses Feature aber bei Bedarf nachrüsten.

Neben den üblichen Anpassungen an Leistung und Funktionen hat sich Canon glücklicherweise nicht in die Megapixel-Falle locken lassen. Beide Kameras sind in etwa auf dem Niveau der Vorgänger geblieben (18,1 MP 1D-X, 22,3 MP 5D Mark II).

In den Testaufnahmen zeigten sich die Fähigkeiten beider Kameras bei schlechten Lichtverhältnissen sofort, während ISO16000 mit der 5D Mark II keine sinnvollen Ergebnisse mehr erbrachte, kamen im Test (Bewertung nur über das interne Display) mehr als überraschende Ergebnisse heraus.

Die 5D wurde auch in Richtung Film weiterentwickelt, so verfügt sie jetzt über Kopfhörer Ausgang und eine bessere Kühlung. In Punkto 4GB-Grenze scheint sich auch einiges getan zu haben, so brechen die Kameras jetzt nicht mehr ab, sondern legen selbstständig eine neue Datei an. Die Aufnahme wird erst bei 29:59 gestoppt.

Die prognostizierten Preise von 6299,- EUR (Netzpreis heute) für die 1D-X und 3300,- EUR (lt. Gerüchten) für die 5D Mark III liegen im Bereich der Erwartung. Die 5D Mark III bringt einen CF und einen SD Slot mit, dieser soll auch die Eye-Wifi Karten unterstützen. Insgesamt ist die 5D Mark III ohne Batteriegriff deutlich leichter und kompakter und eher auch auf Film ausgelegt als die 1D-X. Diese ist dafür deutlich schneller, Lichtstärker und bietet und fordert noch mehr Kontrolle.

Achja, viele, nein alle haben sich über das Autofokus System der 5D Mark II geärgert. Hier hat Canon auf seine Kundschaft gehört und der 5D Mark III das selbe neue System verpasst wie der 1D-X. Auf dass jetzt keine Beschwerden mehr kommen.

Mir hat es Canon damit nicht einfacher gemacht, welchen Body ich nun kaufe, einerseits ist die Mark III klein und handlich, preiswert und toll. Andererseits ist die 1D eben eine 1er, schnell und flexibel. Mal sehen, was die ersten Kollegen berichten. Solange hab ich noch Geduld.

Vielen Dank an das CPS-Team für den spannenden Nachmittag.